SOLSTICE TABLE: Ein wildes Dinner-Erlebnis von Woeste Goesting x Farmatuur
Christine Roelofs, Köchin, Künstlerin & Gründerin von Woeste Goesting
Christine Roelofs ist eine niederländische Köchin und Künstlerin, die in den belgischen Kempen lebt und die kreative Kraft hinter Woeste Goesting ist, ihrem kulinarischen Wildgarten in Oud-Turnhout. Seit über fünfzehn Jahren kocht sie ausschließlich mit dem, was die „kalte Erde“ bietet: lokalen, saisonalen und oft vergessenen Zutaten, die sie selbst anbaut, sammelt oder direkt aus der Natur bezieht.
Ihre Arbeit geht nicht von Rezepten aus, sondern von Beobachtung, Biodiversität und dem Rhythmus des Landes. Durch Fermentation, Konservierung und kontinuierliches Experimentieren hat sie einen unverwechselbaren kulinarischen Stil entwickelt, der sich durch unerwartete Geschmacksrichtungen und Kombinationen auszeichnet. Mit ihrem kulinarischen Fotobuch Woeste Goesting fängt sie diese Welt ein, eine einzigartige Mischung aus Gastronomie, Kunst und tiefem Wissen über unsere essbare Umwelt.
Es gibt Momente im Jahr, in denen die Natur nichts mehr zurückhält.
Die Sommersonnenwende ist einer davon. Licht dehnt sich aus, Aromen verstärken sich und alles, was wächst, erreicht einen kurzen, unverfrorenen Höhepunkt.
Am 20. Juni veranstaltet Farmatuur den Solstice Table, ein einmaliges Dinner-Erlebnis, bei dem dieser genaue Moment in Geschmack übersetzt wird.
Kochen ohne Grenzen
Im Mittelpunkt des Abends steht Christine Roelofs, der Kopf hinter Woeste Goesting. Seit mehr als fünfzehn Jahren erforscht sie, was die meisten Küchen ignorieren: das gesamte Spektrum des essbaren Lebens, das in unserer eigenen Umgebung wächst.
Ihre Arbeit beginnt im Boden. In einem wilden Experimentiergarten in den Kempen baut sie Zutaten an, sammelt, fermentiert, konserviert und überdenkt Zutaten, die die meisten Köche nie anfassen würden. Nicht aus Einschränkung, sondern als kreative Herausforderung. Keine importierten Aromen. Keine Standardkombinationen.
Stattdessen erwarten Sie Pflanzen in unerwarteten Stadien, vergessene Sorten, wilde Kräuter und Fermentationen, die Tiefe, Spannung und Überraschung bringen.
Ihre Küche ist instinktiv, saisonal und unmöglich vollständig vorherzusagen. Genau das ist der Punkt.
Ein Menü, das noch nicht existiert
Für den Solstice Table kreiert Christine ein 7-Gänge-Menü, das erst am Tag selbst bekannt gegeben wird.
Das Menü folgt dem Rhythmus des Landes, nicht einer festen Idee.
Was am Höhepunkt ist, entscheidet, was auf Ihrem Teller landet.
Jeder Gang wird mit einer raffinierten Auswahl an alkoholfreien Getränken kombiniert:
- Kombucha von Natalie Schrauwen
- Schaumweine von Oddbird
- Premium-Wässer aus Island und Portugal
Traditionelles Sauerteigbrot von Desembruuke und außergewöhnliche Olivenöle von OlvLimits runden das Erlebnis ab.
Leise Live-Musik begleitet den Abend, niemals dominant, immer präsent.
Der Tisch
Die Gestaltung ist ebenso bewusst gewählt. Eine restaurierte alte Bahnhofsstruktur, einst Teil einer Bahnlinie in der Nähe von Paris, jetzt als intime überdachte Terrasse in der Stadt wiederaufgebaut.
Ein langer Tisch. Gemeinsamer Raum. Keine Trennung zwischen Fremden.
Sie können alleine kommen und verbunden gehen.
Oder gemeinsam kommen und etwas Besonderes erleben.
Warum das wichtig ist
Hier geht es nicht um Fine Dining.
Hier geht es um Vertrauen. In den Koch. In die Jahreszeit. In den Moment.
Sie wählen das Menü nicht. Sie treten ein.
PRAKTISCH
Beginn: 16:00 Uhr
Ende: ±22:00 Uhr
€145 pro Person, all-inclusive
Sehr begrenzte Plätze
Vom Garten zum Buch : Woeste Goesting

Christines Arbeit endet nicht am Tisch.
In ihrem kulinarischen Fotobuch Woeste Goesting dokumentiert sie mehr als fünfzehn Jahre Forschung, Experimente und Kochen, das vollständig in dem verwurzelt ist, was in unserem eigenen Klima wachsen kann. Was als selbst auferlegte Einschränkung begann, nur mit Zutaten aus dem „kalten Boden“ zu kochen, entwickelte sich zu einer zutiefst persönlichen und expansiven kulinarischen Sprache.
Das Buch fängt diese Reise vom Samen zum Teller ein. Es spiegelt ihren Prozess des Anbaus, Sammelns, Fermentierens und Verwandeln von Zutaten wider, die die meisten Küchen übersehen. Anstatt sich auf importierte Aromen wie Vanille, Ingwer oder Kokosnuss zu verlassen, arbeitet Christine mit Magnolie, Waldmeister, Fichte, Feigenblatt und einer breiten Palette von Pflanzen, die lokal gedeihen, auch solchen, die in der europäischen Küche traditionell nicht verwendet werden.
Mehr als ein Kochbuch ist Woeste Goesting ein visuelles und sensorisches Archiv ihrer Welt, eine Mischung aus Gastronomie, Kunst und ökologischem Bewusstsein. Es zeigt, wie das Arbeiten innerhalb natürlicher Grenzen einen unerwarteten Reichtum freisetzen kann, der zu einem unverwechselbaren, sehr persönlichen Stil führt, der durch Tiefe, Kreativität und eine direkte Verbindung zum Land definiert ist.
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